Musik – Gender – Praxis
Wie beeinflussen Geschlecht und gesellschaftliche Vorstellungen von Gender musikalische Praxis? Wer entscheidet darüber, welche Musik zum Kanon gehört und welche nicht? Und wie können Musikunterricht und Musikbusiness geschlechtergerechter gestaltet werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Workshopreihe „Musik – Gender – Praxis“, die das Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Wintersemester 2026/27 veranstaltet.
Warum schon wieder Beethoven? Kanonkritik und Repertoirebildung
musica inaudita, Freitag, 6. November 2026, 14–18 Uhr, fmg, Seelhorststraße 3
Warum begegnen uns bestimmte Komponist:innen und Werke immer wieder – während andere kaum gespielt, unterrichtet oder erforscht werden? Der Workshop von musica inaudita nimmt musikalische Kanonbildung und Repertoireentscheidungen kritisch in den Blick. Dabei geht es um die Mechanismen, durch die musikalische Wertvorstellungen entstehen und tradiert werden, sowie um die Frage, wie ein vielfältigeres Repertoire aussehen kann.
Die Workshopreihe richtet sich an Studierende, Lehrende und weitere Interessierte der HMTMH sowie an alle, die sich mit Fragen von Musik, Geschlecht und musikalischer Praxis auseinandersetzen möchten.
Anmeldungen zum Workshop richten Sie gerne per E-Mail an Leonie Koch.
Zuletzt bearbeitet: 20.10.2026
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