Bibliothek und Archiv

Öffnung der Bibliotheksräume ab 29.6.2020

Wir freuen uns, ab dem 29.6.2020 wieder den Besuch der Bibliotheksräume (nach Anmeldung per E-Mail) ermöglichen zu können. Die Regelungen zur Öffnung der Bibliotheksräume beruhen auf den Grundregeln des Hygienplans der Hochschule für Musik, Theater und Medien: möglichst wenige Personen im Gebäude, möglichst wenige Personen in einem Raum, möglichst wenige Kontakte, alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein.

Möglich ist:

  • Suchen / Browsen am Regal
  • Kopieren 
  • kurzes Recherchieren im Online-Katalog und in ausgewählten Online-Nachschlagewerken
  • Bezahlen von Gebühren
  • Ausstellen oder Verlängern einer Bibliotheks-/HOBSY-Karte

Anmerkungen:

  • Medien können weiterhin über den Online-Katalog bestellt und ab dem nächsten Tag in der Zentralbibliothek abgeholt werden. Die Zentralbibliothek hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag 10–13 Uhr und 14–16 Uhr.
  • Rückgaben sind Montag bis Freitag von 8–20 Uhr und Samstag von 9–18 Uhr über die Rückgabebox im Innenhof der HMTMH möglich.
  • Bitte tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, halten mindestens 1,5 m Abstand und waschen / desinfizieren sich die Hände.

Bibliothek

Die Bibliothek des Forschungszentrums umfasst einen umfangreichen Bestand von Literatur und Nachschlagewerken aus dem Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung sowie interdisziplinäre und kulturwissenschaftliche Titel. In rund 1300 Biographien können sich die NutzerInnen der Bibliothek zudem über Leben, Wirken und die Werke von Frauen in der Musik informieren. Zur Sammlung gehören auch 1500 CDs sowie das vollständige Verlagsangebot des Furore-Verlages, der ausschließlich Kompositionen von Frauen verlegt.

Der Bestand ist über den Online-Katalog der Bibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover recherchierbar. 

Außerdem steht in der Bibliothek eine Sammlung unterschiedlichster Materialien (z.B. Korrespondenzen, Zeitungsausschnitte, Programmschriften u.a.) zu Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikpädagoginnen zur Verfügung:

Benutzungshinweise (.pdf, 58 KB)

Inhaltsverzeichnis (.xlsx, 65 KB)

Nutzungsmöglichkeiten
 
Der Bestand lädt als Präsenzbestand zum Arbeiten ein, ist jedoch nicht ausleihbar.

Archiv

Neben der Bibliothek baut das Forschungszentrums Musik und Gender eine Sammlung wertvoller Notendrucke auf. Auch bisher völlig unbekannte Drucke gehören zum Bestand, so ein Rondo von Veronica Cianchettini oder Lieder von Amélie Candeille. Erworben wurden auch mehrere Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert, u.a. von Maria Arndts-Görres, Maria Barthelemon, Flora Döry von Jobbahaza, Demoiselle Hitzelberg, Sophie Gail, Martha von Wittich und viele mehr.

Liste der im fmg vorhandenen Notendrucke (.pdf, 409 KB)

Die Notendrucke sind zusätzlich auch im Online-Katalog verzeichnet.

Zum Bestand gehört auch eine Sammlung englischer Komponistinnen. Sie enthält 885 Notendrucke aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Bei den Kompositionen handelt es sich um kleine Salonstücke, meist für Gesang und Klavierbegleitung. Die einzelnen Titel der Sammlung sind ebenfalls im Online-Katalog verzeichnet.

Zusätzlich wird eine Sammlung von Autographen aufgebaut. Unter den bisher angeschafften Manuskripten befinden sich u.a. mehrere eigenhändige Briefe von Pauline Viardot-Garcia, Clara Schumann, Lola und Désirée Artôt de Padilla, Alma Mahler-Werfel, Lina Ramann, Marie Gutheil-Schoder, Geraldine Farrar, Cosima Wagner, Sophie Gail, Nadja Boulanger und Wilhelmine Schröder-Devrient.

Liste der im fmg vorhandenen Autographen (.pdf, 344 KB)

Die Musikhandschriften im Bestand des Forschungszentrums Musik und Gender wurden 2015 katalogisiert. Sie sind im Katalog des Répertoire International des Sources Musicales (RISM) verzeichnet (Suchkriterium: Bibliothekssigel = D-HVfmg). Darunter befindet sich z.B. eine Sammelliederhandschrift aus dem 18. Jahrhundert sowie musikalische Albumblättern von Teresa Milanollo und Mathilde Marchesi.

Das Archiv umfasst inzwischen rund 1060 Briefe und Autographen, 3000 Notendrucke, 680 Musikhandschriften, 240 Dokumente, 200 Bilder und Fotos sowie 540 historische Postkarten. Das Quellenmaterial stammt aus dem späten 18. bis frühen 20. Jahrhundert.

 

Ansprechpartnerin

Anne Fiebig
Informationsmanagerin

Telefon: +49 (0)511 3100-7334
E-Mail: Anne Fiebig

Seelhorststr. 3, Raum 3.028

Öffnungszeiten

Ab 29.6.2020 öffnet das fmg mit Bibliothek und Archiv nach Anmeldung per E-Mail.

Benutzungsordnung der Bibliothek

Benutzungsordnung der Bibliothek (pdf-Datei, 117 kb)

Zuletzt bearbeitet: 01.07.2020

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