2026
Quelle des Monats - jetzt auch zum Hören!
Das Archiv des Forschungszentrum Musik und Gender umfasst rund 1240 Briefe und Autographen, 3100 Notendrucke, 790 Musikhandschriften, 300 Dokumente, 260 Bilder und Fotos sowie 570 historische Postkarten. Monatlich werden Quellen daraus hervorgehoben und im Rahmen der Quelle des Monats beschrieben, gezeigt und eingeordnet.
Seit März 2026 gibt es die Quelleneinblicke jetzt auch zum Hören!
Janica Dittmann und Leonie F. Koch unterhalten sich über Quellen aus dem Archiv und fragen sich z.B. wie vor 150 Jahren Musik gehört wurde oder was Glacéhandschuhe und Butterbrote mit Jenny Lind zu tun haben.
Zu hören live im Radio bei Leibniz.fm und in der Mediathek.
Folgenüberblick
Folge 1 - März 2026
Was kann man tun, wenn man Musik hört, die man mag und sie wieder hören möchte? Und was hätte man vor 100 und vor 200 Jahren wohl möglicherweise getan?
Antworten darauf werden im Zusammenhang mit einer handschriftlichen Liedersammlung aus Großbritannien besprochen. Hör rein!Mehr zu der Quelle gibt es zusätzlich auch in der ersten Quelle des Monats, hier auf der fmg-Website.
Signatur: Anonym: Music. Handschriftliche Liedersammlung © Archiv fmg
Folge 2 - April 2026
Was sind Glacéhandschuhe und was haben Sie mit einem Butterbrot zutun?
Der Frage gehen wir nach anhand von Briefen zwischen der Sängerin Jenny Lind und ihrer Freundin Maria Judeich.
Mehr zu den Beiden gibt es auch in der Quelle des Monats "SMS von Jenny Lind". Und weitere Infos zu Jenny Lind finden sich bei "Whisky trifft auf Wohltätigkeit. Wissensräume um die Sängerin Jenny Lind".
Signatur: Rara/FMG Lind,J.7/1-3; Bildsignatur: Rara/FMG Lind,J.24.
Folge 3 - Mai 2026
Wir stellen uns ein Orchester vor, wie es um 1900 zu hören war. An welchen Instrumenten erwarten wir FLINTA-Personen?
Wir sprechen über die Geigerin Camilla Urso, ihren Einsatz für mehr Musikerinnen in Orchestern und die Genderverteilung in Stimmgruppen bis heute.
Weitere Informationen gibt es hier unter „Why should I not have learned the violin?“ – Camilla Urso, 1893 Ein Plädoyer für professionelle Geigerinnen und in den Forschungsergebnissen zur Geschlechterverteilung in Berufsorchestern des Deutsches Musikinformationszentrum.
Signatur: Rara/FMG Urso,C.1/1 © Archiv fmg
Folge 4 - Juni 2026
Was könnte es in einer Boulangerie anderes geben als Gebäck?
Zum Beispiel Unterricht von Nadia Boulanger. Über ihr Leben, ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf zahlreiche Musikschaffende sprechen wir in der (Hör)-Quelle.
Mehr zu Nadia Boulanger gibt es zusätzlich auch hier in der entsprechenden Quelle des Monats.
Signatur: Briefkopf, RARA/FMG Boulanger,N.8./12 © Archiv fmg
Folge 5 - Juli 2026
Wie kann ein Komet bei der biographischen Arbeit helfen?
Wir sprechen über einen Brief von Marie Wieck an Erwine Joss vom 18.04.[1910] und ergründen, was der Halleysche Komet (oder auch 1P/Halley genannt) damit zu tun hat.
Mehr zu Marie Wieck gibt es auch hier in der entsprechenden Quelle des Monats.
Signatur: Rara/FMG Wieck,M.2 © Archiv fmg
Folge 6 - August 2026
Worauf achten wir, wenn wir einen Konzertflügel vor uns haben?
Wir besprechen worauf die Pianistin Joséphine Pleyel im 19. Jh. geachtet hat und wie wichtig der Kontakt zu Klavierbaufirmen war. br>Mehr zu ihr und den Klavieren der Firma Pleyel auch in der entsprechenden Quelle des Monats.
Signatur: Rara/FMG Martin,J.1/3 © Archiv fmg
Folge 7 - September 2026
20 Jahre Forschungszentrum Musik und Gender! In dieser Folge stellen Besuchende der Jubiläumsveranstaltung ihre Lieblingsquellen aus dem Archivbestand vor. Was gefällt wohl Melanie Unseld oder die Leiterin des fmg Maria Behrendt am Besten?
Zuletzt bearbeitet: 01.10.2026
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