Das fmg

Das Forschungszentrum Musik und Gender wurde 2006 von Susanne Rode-Breymann im Zusammenwirken mit einem Netzwerk von Akteurinnen um Eva Rieger gegründet und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover angesiedelt. Die Hochschule bot dem Forschungs-, Kompetenz-, Vernetzungs- und Fortbildungszentrum ideale wissenschaftliche und künstlerische Voraussetzungen für die Etablierung eines Forschungszentrums auf diesem Gebiet, denn wissenschaftliche Neusichten können an dieser Hochschule in der künstlerischen Praxis erprobt und mit nachhaltigem Eindruck in die kulturelle Tradition eingebracht werden.

Das Forschungszentrum Musik und Gender wurde in der ersten Förderperiode mit jährlich 150.000 EUR von der Mariann Steegmann Foundation gefördert. Im Januar 2015 verlängerte die Foundation die Förderung für weitere zehn Jahre. Somit steht bis 2026 eine jährliche Grundfinanzierung von 190.000 EUR für Personalmittel und die Erweiterung der Bibliothek zur Verfügung. Hinzu kommen Sondermittel für den Ausbau der inzwischen umfangreichen und kostbaren Sammlung von handschriftlichen und gedruckten Quellen. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bringt ihrerseits eine musikwissenschaftliche Professur mit einem Gender-Schwerpunkt und eine wissenschaftliche MitarbeiterInnen-Stelle in das Forschungszentrum ein.

Im Rahmen des im Juli 2008 erfolgreich an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover akkreditierten musikwissenschaftlichen Master-Studiengangs „Musikforschung und Musikvermittlung“ besteht die Möglichkeit, Gender Studies als Nebenfach zu studieren. Qualifikationsziele sind u.a. die Gewinnung von Kenntnissen über Ergebnisse der musikwissenschaftlichen Gender Studies, die Befähigung zu eigenständiger Auseinandersetzung mit zentralen Positionen der internationalen Gender Studies sowie zu selbständiger Bearbeitung musikwissenschaftlicher Themenfelder hinsichtlich ihrer genderrelevanten Aspekte.

Die Gründung des Forschungszentrums Musik und Gender war ein zukunftsweisender Schritt für die institutionelle Etablierung und Verstetigung der Gender Studies in der musikwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Das unterdessen hervorragend in die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover integrierte Forschungszentrum Musik und Gender wurde in der ersten Förderperiode zu einem Ort, von dem aus Kolleginnen und Kollegen des Forschungszentrums unterstützt von dessen interdisziplinären  wissenschaftlichen Beirat starke Impulse in die deutschsprachigen Gender Studies gegeben haben.

 

Ziele 

 

  • Aufbau und Unterhaltung einer Fach- und Medienbibliothek zu Themen der musikbezogenen Gender Studies
  • Aufbau und Erschließung eines Archivs
  • Durchführung einer Summer School sowie Durchführung von DoktorandInnen-Kolloquien
  • Förderung von innovativer Lehre auf dem Gebiet der Gender Studies in der Musikwissenschaft
  • Initiierung und Förderung von Forschungsvorhaben im Bereich der musikwissenschaftlichen Gender Studies sowie Förderung des wissenschaftlichen Austausches
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die Vergabe von Stipendien
 

Kontakt

Forschungszentrum Musik und Gender
Emmichplatz 1
30175 Hannover

Telefon: +49 (0)511 3100-7338
Fax: +49 (0)511 3100-7330

Besuchsadresse: Seelhorststr. 3
                         30175 Hannover

E-Mail an das fmg

Leitung

Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann
Leiterin des Forschungszentrum Musik und Gender

Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Telefon: +49 (0)511 3100-231 (Präsidialbüro)
E-Mail: Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann

Emmichplatz 1, Raum Z07

Ansprechpartnerin

Maren Bagge
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: +49 (0)511 3100-7336
E-Mail: Maren Bagge

Seelhorststr. 3, Raum 3.032

Öffnungszeiten

In der Vorlesungszeit (01.04.-14.07.2017) hat das Forschungszentrum mit Bibliothek und Archiv wie folgt geöffnet:

Montag bis Donnerstag
10 - 14 Uhr

Freitag
nach Vereinbarung per E-Mail 

Zuletzt bearbeitet: 05.04.2017

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