Symposium
20. Symposium der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung: Audiovisuelle Inszenierungen von Gender zwischen Ästhetisierung und Politisierung
18.-20. Juni 2026 Philipps-Universität Marburg
Die Inszenierung von Gender geschieht Unterstützung von: auf allen Ebenen des Films: narrativ, visuell und auditiv, z.B. durch Verhaltensnormen, Körperbilder, Stimmklang und Musik. Insbesondere lassen sich dabei vergeschlechtlichte Topoi und Motive, wie Zitate, Anspielungen und Archetypen im Bereich des Sounds / der Musik sowie der bildlichen Gestaltung feststellen. Diese wirken intermedial zusammen, konstruieren und dekonstruieren sich gegenseitig. Um die jeweils eigenen historischen und fachspezifischen Diskurse dieser Themenfelder miteinander zu verbinden, bieten sich interdisziplinäre Perspektiven an.
Dabei wird Gender zunächst als ästhetisches Konstrukt verstanden, das sich über Bild und Ton konstituiert, aber freilich auch politisches Ausdrucksmedium sein und Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen kann: So kann die filmische Ästhetisierung z.B. auch zur Normalisierung oder gar Romantisierung problematischer Rollenbilder und Verhaltensformen führen, diese andernfalls aber auch invertieren.
Programm
Flyer des Symposium zum Download (.pdf, 672 kb)
Veranstaltungsort
Philipps-Universität Marburg
Vortragssaal Deutsches Dokumentationszentrum für
Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg
Pilgrimstein 14
35037 Marburg
Anmeldung
Eine Anmeldung für die reine Tagungsteilnahme ist nicht nötig.
Lediglich für das Conference Dinner ist eine Anmeldung erforderlich (bis zum 8.6. an Jun.-Prof. Dr. Maria Behrendt), ebenso für die Teilnahme am Vernetzungs-Lunch für Studierende "Studi-Lunch" (bis zum 8.6. an Paula Heil)
Zuletzt bearbeitet: 08.05.2026
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