PD Dr. Antje Tumat

Vertretungsprofessorin
Historische Musikwissenschaft

Telefon: +49 (0)511 3100-7337
E-Mail: PD Dr. Antje Tumat

Seelhorststr. 3, Raum 3.029

Sprechstunde: im Semester dienstags 14-täglich, 11-12 Uhr, und nach Absprache. Bitte immer mit Voranmeldung per E-Mail!

Vita

2016 Habilitation, venia legendi für Historische Musikwissenschaft mit einer Arbeit über „Musik und Sprache in Schauspielmusiken des 19. Jahrhunderts“ 

seit 2015 erste Vorsitzende der Deutschen Sullivan-Gesellschaft e.V.

2014 - 2016 Vorstandsmitglied und Budgetbeauftragte des Instituts für Musikwissenschaft

2014 Fachgruppensprecherin und Vorstandsvorsitzende des Instituts für Musikwissenschaft

seit 2013 Vertretungsprofessur am Forschungszentrum Musik und Gender an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Beirätin für das Jahrbuch Musik und Gender; Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Musik und Gender

2012 - 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

seit 2010 Kollegiatin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

2008 – 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg (Margarete von Wrangell-Stipendium zur Habilitation)

2008 Geburt des ersten Kindes

2006 – 2008 Wissenschaftliche Assistentin am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg (Gremienarbeit, Erasmus-Beauftragte für das Musikwissenschaftliche Seminar)

2005 – 2009 Drittmitteleinwerbung über das Eliteförderprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der Landesstiftung Baden-Württemberg. Projektleitung: „Die Libretti am Stuttgarter Hoftheater im 19. Jahrhundert: Musikhistorische Regionalforschung mit europäischer Perspektive“

2003 – 2006 Wissenschaftliche Angestellte im DFG-Projekt „Musik und Bühne am Stuttgarter Hoftheater im 19. Jahrhundert“ (Musikwissenschaftliches Seminar der Universität Heidelberg), Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg

2005 Walter-Witzenmann-Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

2004 Ruprecht-Karls-Preis der Universität Heidelberg, Stipendium des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT

2003 Abschluss der interdisziplinären Promotion „Ästhetik und Dramaturgie: Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes Prinz von Homburg“ bei Prof. Dr. Silke Leopold und Prof. Dr. Dieter Borchmeyer

2002 Richard-Wagner-Stipendium

1999 – 2002 Promotionsstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung

2000 – 2001 Geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg

1997 – 2004 Mitbegründerin und aktives Mitglied des Sinfonieorchesters TonArt Heidelberg e.V., Konzertorganisation, Vorstandstätigkeit

1997 – 1998 Staatsexamen Anglistik und Germanistik, Pädagogikum

1996 Stipendium des Sophie-Bernthsen-Fonds

1994 – 1998 Wissenschaftliche Hilfskraft (Mitarbeit am Frühneuhochdeutschen Wörterbuch unter Prof. Dr. Oskar Reichmann)

1992 – 1993 Deutschlehrerin in Cheshire (GB), Studium am College Stoke-on-Trent

1991 Studium Germanistik, Anglistik, Musikwissenschaft sowie Erziehungswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, derweil vielfältige Chor-, Orchester- und Kammermusikerfahrung (Meisterkurse, Kammermusikförderkurse, v.a. mit Klavier und Violine) im In- und Ausland  

Publikationen

I. Monographie

Dichterin und Komponist: Ästhetik und Dramaturgie in Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes ‚Der Prinz von Homburg’,
Kassel 2004.

 

II. Herausgeberschaft

Arthur Sullivans Musiktheater, Kammermusik, Chor- und Orchesterwerke (SullivanPerspektiven III), Essen 2017 (gemeinsam mit Meinhard Saremba und Benedict Taylor)

Bühnenrollen und Identitätskonzepte: Karrierestrategien von Künstlerinnen im Theater des 19. Jahrhunderts, Hannover 2016 (gemeinsam mit Nicole Strohmann).

Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit, Köln et al. 2013 (gemeinsam mit Susanne Rode-Breymann)

Von Volkston und Romantik: „Des Knaben Wunderhorn“ in der Musik, Heidelberg 2008 (gemeinsam mit dem Festival Heidelberger Frühling)

 

III. Aufsätze

„…, als habe dort niemals eine Insel gestanden.“ Wolfgang Hildesheimers und Hans Werner Henzes 'Das Ende einer Welt' als Erzählung und Rundfunkoper. In: literatur für leser, Wolfgang Hildesheimer. Jg. 38, Heft 15/3. Hg. von Stephan Braese, S. 169-186 (gemeinsam mit Jost Eickmeyer).

Stuttgarter Hoftheater und Hamburger Stadttheater: Institutionen der deutschsprachigen Theaterlandschaft zwischen regionaler Prägung und Kulturtransfer. In: Bühne und Bürgertum, Das Hamburger Stadttheater 1770-1850. Hg. von Bernhard Jahn und Claudia Maurer-Zenck, Frankfurt 2016, S. 37-61.

„For spirits when they please/Can either Sex assume or both“, Gattung, Gesang und Gender in Shakespeares Tempest. In: Frauen erfinden, verbreiten, sammeln, bewerten Musik. Werkstattberichte aus dem Forschungszentrum Musik und Gender. Hg. von Susanne Rode-Breymann (= Beiträge aus dem Forschungszentrum Musik und Gender, Bd. 3), Hannover 2015, S. 17-40.

Performance Sources: Incidental Music on the Nineteenth-Century German Stage. In: Musical text as ritual object. Hg. von Hendrik Schulze, Turnhout 2015, S. 39-50.

Die Schauspielmusiken von Peter von Lindpaintner und Eduard Lassen: Faust-Rezeption nach Goethes Tod. In: Faust im Wandel. Faust-Vertonungen des 19. bis 21. Jahrhunderts. Hg. von Panja Mücke und Christiane Wiesenfeldt, Marburg 2015, S. 76-101.

Schauspielmusik für den Konzertsaal: Arthur Sullivans Musik zu Shakespeares Tempest. In: Sullivan-Perspektiven II – Arthur Sullivans Bühnenwerke, Oratorien, Schauspielmusik und Lieder. Hg. von Albert Gier, Meinhard Saremba und Benedict Taylor, Essen 2014, S. 273-307.

„Zur Veredelung und Verschönerung des Theaters“ – Thesen zur Schauspielmusikpraxis im deutschsprachigen Kulturraum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Theater mit Musik. 400 Jahre Schauspielmusik im europäischen Theater. Bedingungen – Strategien – Wahrnehmungen. Hg. von Ursula Kramer, Bielfeld 2014, S. 129-148.

Von Opernszenen zum Sprech-Theater: Die Gretchentragödie in Schauspielmusiken zu Faust im 19. Jahrhundert. In: Vorausdeutungen und Rückblicke. Goethe und Goethe-Rezeption zwischen Klassik und Moderne (= Frankfurter Beiträge zur Germanistik 53). Hg. von Frank Fürbeth und Bernd Zegowitz, Heidelberg 2013, S. 237-259.

„Ein überaus wertvolles poetisches Hilfsmittel“ – Zwischenaktmusik am Stuttgarter Hoftheater. In: Musik und Theater um 1800. Konzeptionen – Aufführungspraxis – Rezeption. Hg. von Detlef Altenburg und Beate Agnes Schmidt, Sinzig 2012, S. 239-254.

Rezeption und nationale Identität: Musik zu Schillers Jungfrau von Orleans am Stuttgarter Hoftheater. In: Musik und kulturelle Identität. Bericht über den XIII. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Weimar 2004. Hg. von Detlef Altenburg und Rainer Bayreuther, 3 Bd., Bd. 2: Symposien B, Kassel et al. 2012, S. 690‑701.

Musik im Theater als Medium kultureller Identitätsstiftung. In: Musik und kulturelle Identität. Bericht über den XIII. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Weimar 2004. Hg. von Detlef Altenburg und Rainer Bayreuther, 3 Bd., Bd. 2: Symposien B, Kassel et al. 2012, S. 643‑645 (gemeinsam mit Beate Schmidt).

Italien als ästhetischer Projektionsraum – Textkritische Bemerkungen zum Entwurf einer „besseren Welt“ in Hans Werner Henzes Schriften der 1950er Jahre. In: “Dahin! …” Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten. Hg. von Sabine Meine und Rebecca Grotjahn (=Jahrbuch Musik und Gender 4/2011), S. 133-143.

Ästhetik und Dramaturgie in Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes „Prinz von Homburg“. In: Speerspitzen. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften fördert junge Forscherinnen und Forscher. Hg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg 2011,
S. 76-77.

Mozart und die Schauspielmusik. In: Kantate, Ältere geistliche Musik, Schauspielmusik. Hg. von Siegfried Mauser und Elisabeth Schmierer (= Handbuch der musikalischen Gattungen, Band 17,2), Laaber 2010, S. 259-267. Wiederabdruck aus: Mozart-Jahrbuch 2006, S. 265-277.

„Kleine Stadt mit großer Musik“ – Die Geschichte der Donaueschinger Musiktage für zeitgenössische Tonkunst. In: Musik erleben in Baden-Württemberg. Hg. vom Staatsanzeiger-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe und dem Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Stuttgart 2010, S. 26-28.

Des Knaben Wunderhorn – Vom Tönen der Heidelberger Romantik in der Musik. In: Musik erleben in Baden-Württemberg. Hg. vom Staatsanzeiger-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe und dem Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Stuttgart 2010, S. 20-21.

„Das Beste und Gründlichste zu leisten“ – Komponistinnen in Südwestdeutschland im 18. und 19. Jahrhundert. In: Musik Erleben in Baden-Württemberg. Hg. vom Staatsanzeiger-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe und dem Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Stuttgart 2010, S. 18-19.

Tanzeinlagen im Sprechtheater des 19. Jahrhundert. In: Tanz im Musiktheater – Tanz als Musiktheater: Bericht eines internationalen Symposions über Beziehungen von Tanz und Musik im Theater. Hg. von Thomas Betzwieser, Anno Mungen et al., Würzburg 2009, S. 116-136.

London: Schauspielmusik und Maskenspiele. In: Das Händel-Handbuch in 6 Bänden. Band 2: Händels Opern, Teilband 1. Hg. von Arnold Jacobshagen und Panja Mücke, Laaber 2009, S. 78-91.

Zwischen Oper und Filmmusik: Erich Wolfgang Korngolds Musiken zu William Shakespeares Viel Lärmen um Nichts und Hans Müllers Der Vampir oder die Gejagten. In: Erich Wolfgang Korngold – Wunderkind der Moderne oder letzter Romantiker? Hg. von Arne Stollberg, München 2008,
S. 261-286.

 

Das Libretto zu Demofoonte. Die Oper zur Einweihung des Ludwigsburger Opernhauses. In: Schlosstheater Ludwigsburg. 250 Jahre – Von der Hofoper zum lebendigen Theaterdenkmal. Hg. vom Staatsanzeiger-Verlag, Stuttgart 2008, S. 40-43.

Hans Werner Henzes Bassariden im Kontext der 68er-Bewegung. In: Musikkulturen in der Revolte. Studien zu Rock, Avantgarde und Klassik im ‚Umfeld’ von 1968. Hg. von Beate Kutschke, Stuttgart 2008, S. 115-126.

Mozart und die Schauspielmusik. In: Mozart-Jahrbuch 2006, Bericht über den Kongress Der junge Mozart: 1756-1780, Philologie – Analyse – Rezeption. Hg. von Henning Bey und Johanna Senigl, Kassel 2008, S. 265-277.

Einleitung. In: Von Volkston und Romantik: „Des Knaben Wunderhorn“ in der Musik. Hg von Antje Tumat in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling, Heidelberg 2008, S. 1-16.

„daß Ihre dienstlichen Funktionen beim hiesigen Hoftheater durch dieses Nebenamt keinerlei Beeinträchtigung erleiden“ – Künstler des Königlichen Hoftheaters als Lehrende am Konservatorium. In: 150 Jahre Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Hg. vom Staatsanzeiger-Verlag, Stuttgart 2007, S. 24-26.

„In diesem Schein des Bekannten liegt das ganze Geheimniß des Volkstons“ Die Dichtung der Heidelberger Romantik in der Musik“. In: 200 Jahre Heidelberger Romantik. Hg. von Helmuth Kiesel und Friedrich Strack (=Heidelberger Jahrbücher 51, Jg. 2007), S. 161‑182.

Singspielmusik und Schauspielmusik – ein Vergleich. In: Kongressbericht „Theater um Mozart“, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2007. Hg. von Silke Leopold, Bärbel Pelker et al. Heidelberg 2007, Dr. i. V. 

Von Sängern und Schauspielern: Die Angliederung der darstellenden Künste an das Konservatorium. In: Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie. Zur Professionalisierung der Musikausbildung in Stuttgart seit 1857. Hg. von Joachim Kremer und Dörte Schmidt (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 2), Schliengen 2007, S. 330-343.

Die Schauspielmusik Thamos, König in Ägypten. In: Mozart-Handbuch in 6 Bänden, Teilband 3/1: Mozarts Opern. Hg. von Dieter Borchmeyer und Gernot Gruber, Laaber 2007, S. 501‑512.

Ingeborg Bachmanns Belinda-Fragment: Vom Scheitern der ersten Oper. In: Ingeborg Bachmann. Die Saite des Schweigens. Hg. von Susanne Kogler und Andreas Dorschel, Wien 2006, S. 161‑183.

Ästhetik und Dramaturgie in Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmanns Der Prinz von Homburg. In: Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 2005, Heidelberg 2006, S. 51‑53.

Wortwelten und Klangformen. In: Ruperto Carola, Forschungsmagazin der Universität Heidelberg 1/2006, S. 42-44.

Von Mozarts Umgang mit der Tradition. In: Geschichte der Oper. Hg. von Silke Leopold. Bd. 2, Die Oper im 18. Jahrhundert, Laaber 2006, S. 435‑468.

„Der Componist hat hier dem opernhaften Elemente einen zu weiten Spielraum gegönnt.“ Zwei Schauspielmusiken zu Shakespeares Sturm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Die Musikforschung 58/2 (2005), S. 131‑150.

Luise Adolpha Le Beau (1850-1927): Die Symphonische Dichtung Hohen-Baden. In: Klangwelten: Lebenswelten – Komponistinnen in Südwestdeutschland. Hg. von Rainer Nägele und Martina Rebmann, Stuttgart 2004, S. 124-149.

 

IV. Artikel

Hans Werner Henze. In: Lexikon der Oper. Hg. von Silke Leopold, Dr. i. V.

Schauspielmusik. In: Wagner-Handbuch. Hg. von Laurenz Lütteken, Kassel 2012, S. 180-182.

Alceste. In: Das Händel-Lexikon (Händel-Handbuch 6). Hg. von Hans-Joachim Marx in Verbindung mit Manuel Gervink und Steffen Voss, Laaber 2010, S. 47-48.

 Schauspielmusiken. In: dass., S. 671-672.

Luise Adolpha Le Beau. In: Lexikon Musik und Gender. Hg. von Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld, Kassel 2010, S. 329-330.

Alban Berg. In: Walther Killy Literatur Lexikon, Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums (2., vollständig überarbeitete Auflage).
Hg. v. Wilhelm Kühlmann, Berlin, New York 2008, Bd. 1, S. 456‑457.

 Alessandro Rolla. In: 2MGG, Personenteil, Bd. 14, Kassel 2005, Sp. 295‑297.

Christoph Willibald Gluck: Alceste. In: Hofoper in Schwetzingen. Musik – Bühnenkunst – Architektur. Hg. von Silke Leopold und Bärbel Pelker, Heidelberg 2004, S. 108-109.

 Niccolò Piccinni: Gli stravaganti. In: dass., S. 114-115.

 Niccolò Piccinni: La buona figliuola. In: dass., S. 110-111.

 Anton Schweitzer: Alceste. In: dass., S. 144-145.

 

V. Rezensionen 

Peter Petersen: Hans Werner Henze – Ingeborg Bachmann. „Undine" und Tasso" in Ballett, Erzählung, Konzert und Gedicht. In: Die Musikforschung 2/2017, S. 193-195. 

Hans Werner Henze und seine Zeit. Hg. von Elisabeth Schmierer und Norbert Abels. In: Musiktheorie 30/1 (2015), S. 77-79.

Ursula Kramer: Schauspielmusik am Hoftheater in Darmstadt 1810–1918. Spiel-Arten einer selbstverständlichen Theaterpraxis (= Beiträge zur mittelrheinischen Musikgeschichte, Band 41). In: Die Musikforschung 4/2013, S. 428-430.

Diva – Die Inszenierung der übermenschlichen Frau. Interdisziplinäre Untersuchungen zu einem kulturellen Phänomen des 19. und 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Rebecca Grotjahn, Dörte Schmidt und Thomas Seedorf. In: Die Musikforschung 4/2012, S. 409‑411.

Theater und 19. Jahrhundert. Hg. von Petra Stuber und Ulrich Beck. In: Forum modernes Theater X/XX (2011), S. 65-67.

Hans Werner Henze. Die Vorträge des internationalen Henze-Symposiums am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg. Hg. von Peter Petersen. In: Die Musikforschung 59/4 (2006), S. 421-422.

Aufbrüche – Fluchtwege. Musik in Weimar um 1800. Hg. von Helen Geyer und Thomas Radecke. In: Die Musikforschung 59/4 (2006), S. 405-407.

Carl Maria von Weber und die Schauspielmusik seiner Zeit. Hg. von Dagmar Beck und Frank Ziegler (= Weber-Studien Band 7). In: Die Musikforschung 58/3 (2005), S. 314-316.

Maßstab Beethoven? Komponistinnen im Schatten des Geniekults. Hg. von Bettina Brand und Martina Helmig. In: Die Musikforschung 57/4 (2004),
S. 191-193.

 Albert Gier: Das Libretto. In: Die Musikforschung 56/3 (2003), S. 322-323.

 

VI. Elektronische Publikationen

In Zusammenarbeit mit Silke Leopold und Dörte Schmidt, unter Mitarbeit von Andreas Münzmay und Jessica Riemer: Das Repertoire des Stuttgarter Hoftheaters, ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Datenbank 2009.

(http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/musik/datenbanken-register/repertoire-des-stuttgarter-hoftheaters/)

Barbara Strozzi (1619-1677). In: Musikvermittlung und Genderforschung. Musikerinnen-Lexikon und multimediale Präsentationen. Hg. von Beatrix Borchard, Hamburg: Hochschule für Musik und Theater, 2003ff., (http://mugi.hfmt-hamburg.de).

In Zusammenarbeit mit Caren Benischek: Katalog der gedruckten Theaterbücher des ehemaligen württembergischen Hoftheaters (codices theatrales), ein Projekt der Landesstiftung Baden-Württemberg, Datenbank-Einrichtung in Vorbereitung.

 

VII. Editionsprojekt

Peter Joseph Lindpaintner: Entre Acts und Gesänge zu Goethes ‚Faust’ im Projekt OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen, gefördert von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.


VIII. Sonstige Veröffentlichungen

Zahlreiche Programmhefttexte und Arbeiten für den Rundfunk

Unveröffentlichte Vorträge

Tradition and technology in postwar radio opera (Gastvortrag, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien 2017)

Kreneks Musik zu Goethes Theater (internationale Tagung Ernst Krenek – nicht nur Komponist,
Ernst Krenek Institut Privatstiftung, Krems, Österreich 2016)

Musicians and technologies between innovation and tradition (internationaler Workshop Studio/Labor, Radiophonic Cultures, Universität Bern 2016) 

„...das ganze Geheimniß des Volkstons“ – Dichtung der Heidelberger Romantik in der Musik (Ringvorlesung: Romantik im Fokus, Universität Vechta 2015)

 Nun über hundert Jahre das Wahrzeichen deutscher Kultur in den russischen Ostseeprovinzen’. Musik am Rigaer Stadttheater im 19. Jahrhundert (internationaler Kongress Baltisch-deutsche Kulturbeziehungen vom 16.-19. Jahrhundert, Medien-Institutionen-Akteure, Heidelberger Akademie der Wissenschaften 2015)

Charles Ives und die deutsche Romantik (Ringvorlesung: Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft, Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover 2012)

Musikästhetik zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung in Romantik und Moderne (Tagung der Studienstiftung des deutschen Volkes, Entgrenzungen der Romantik, München 2012), zusammen mit Albrecht von Massow

Die Musik, die über Zeit und Ort zu täuschen vermag’ – Schauspielmusiken zu Goethes Faust im 19. Jahrhundert (Frankfurter Goethe-Vorlesung, Goethe-Universität Frankfurt am Main 2012)

Faust-Text und Faust-Musik. Wege der Edition zwischen den Disziplinen – ein Werkstattbericht (internationaler Kongress InterNationalität und InterDisziplinarität der Editionswissenschaft, Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition und der European Society of Textual Scholarship, Universität Bern 2012)

Performance Sources: Incidental Music on the Nineteenth-Century German Stage (internationaler Kongress Musical Text as ritual object, SFB 619 Ritualdynamik, Heidelberg 2009)

Das Stuttgarter Hoftheater (Jahrestagung der Association Internationale des Bibliothèques, Archives et Centres de Documentation Musicaux, Stuttgart 2006)

Die Musikalisierung des Dramas in Mozarts Thamos, König in Ägypten (internationales Symposium Untergang und Erlösung: Das Spiel von Offenkundigkeit und Verbergung im Theater, Düsseldorf 2005)

Schauspielmusik am Stuttgarter Hoftheater (Gastvortrag Universität Bayreuth 2005)

Die Filmmusik von gestern – Schauspielmusik zu Goethes Faust (Vorlesungsreihe der Württembergischen Bibliotheksgesellschaft, Stuttgart 2005)

Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze – eine poetisch-musikalische Allianz (Ringvorlesung ’Ut musica poesis’ – Literatur und Musik in wechselseitiger Erhellung, Universität Heidelberg 2004)

Musik und Akademie: Barbara Strozzi (1619-1677) (Ringvorlesung Gender Studies IV: Räume für Musikerinnen – seinerzeit bis heute, Hochschule für Musik und Theater Hamburg 2002)

Sagbares und Unsagbares – Ingeborg Bachmanns Musikästhetik (Symposium zum Frauentag der Universität Heidelberg 2001)

‚Musik ist nolens volens politisch’: Gesellschaftskritik in politischer Freiheit – die Musik Hans Werner Henzes (Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung, Berlin 2001)

Hans Werner Henzes szenische Dramaturgie (Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Würzburg 2000)

Lehrveranstaltungen

SoSe 2017

Grundlagenseminar (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Biographie und Geschlecht in der Musikgeschichte (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

WS 2016/2017

Quellen - Edition - Kontextualisierung (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Opern und ihre Inszenierung (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

SoSe 2016

Musik in Funk und Film nach 1945 (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Die Gender-Perspektive auf Musiktheater (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

WS 2015/16

Kolloquium der historischen Musikwissenschaft zu aktuellen Forschungsfragen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Deutschsprachige Radiokunst: Funkoper und Hörspiel (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Quellenkunde im digitalen Zeitalter. Arbeiten im Archiv des fmg (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

SoSe 2015

Kolloquium der historischen Musikwissenschaft zu aktuellen Forschungsfragen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Englische Musik um 1600 (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Musik und Sprache nach dem Zweiten Weltkrieg (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

WS 2014/15

Kolloquium der historischen Musikwissenschaft zu aktuellen Forschungsfragen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Spürnasen ins Archiv: Erinnerungskultur und wissenschaftliches Arbeiten im Archiv des fmg, zusammen mit Prof. Melanie Unseld, Oldenburg (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

„If music be the food of love“: Shakespeare auf der Opernbühne, im Film und im Konzertsaal, zusammen mit Prof. Andreas Waczkat, Göttingen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

SoSe 2014

Kolloquium der historischen Musikwissenschaft zu aktuellen Forschungsfragen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Tradition und Avantgarde im 20. Jahrhundert (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Musik und Theater (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

WS 2013/14

Kolloquium der historischen Musikwissenschaft zu aktuellen Forschungsfragen (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

Grundlagenseminar: Methoden in der Musikwissenschaft (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

‚Volkslied’ und ‚Kunstlied’ in der Romantik (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover)

SoSe 2013

„…die so menschlich-ekstatische Leistung dieser unvergleichlichen Künstlerin…“ – Bühnendarstellerinnen des 19. Jahrhunderts. Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft – interdisziplinäre Vortragsreihe, zusammen mit Dr. Nicole K. Strohmann (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Bühnenkünstlerinnen im 19. Jahrhundert, zusammen mit Dr. Nicole K. Strohmann  (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

WS 2012/13

Musikästhetik in Romantik und Moderne, zusammen mit Prof. Dr. Albrecht von Massow (Studienstiftung des deutschen Volkes, München)

Liedvertonungen der Heidelberger Romantik von Robert Schumann, Johannes Brahms und Gustav Mahler (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

SoSe 2012

Musik in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit (Hochschule für Musik Karlsruhe)

SoSe 2011

Shakespeare und die Musik (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Musikdramatik als Radiokunst. Das deutsche Hörspiel, zusammen mit Dr. Jost Eickmeyer (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Sommerakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes (Salem): Der Kunstbegriff der Romantik, zusammen mit Prof. Dr. Jochen Bär

SoSe 2010

Schiller und die Musik, in Kooperation mit dem Germanistischen Seminar Heidelberg (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Alban Berg (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

WS 2009/10

Das Melodram (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Gustav Mahlers Wunderhorn-Symphonien (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

SoSe 2009

Musik und Sprache nach 1950 (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

SoSe 2007

Trecento – italienische Musik des 14. Jahrhunderts (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Schauspielmusik (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

WS 2006/07

Musikästhetik im 19. Jahrhundert, zusammen mit Prof. Dr. Jochen Bär (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg) 

Einführung in die Musikwissenschaft (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

SoSe 2006

Die Heidelberger Romantik in der Musik, in Kooperation mit dem Musikfestival Heidelberger Frühling (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Schöpferische Auseinandersetzungen im Streichquartett der Wiener Klassik (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

WS 2005/06

Das Oratorium im 19. Jahrhundert (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Vorlesung Kirchenmusik im Zeitalter der Säkularisierung II (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

SoSe 2005

Die Zauberflöte und ihr Umfeld (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

Vorlesung Kirchenmusik im Zeitalter der Säkularisierung I (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

WS 2004/05

Musik in England im Elisabethanischen Zeitalter (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

SoSe 2004

Formen symphonischer Musik im 19. Jahrhundert (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

WS 2003/04

Hans Werner Henzes frühe Opern (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg)

SoSe 2002

Eurovisionen – die Europaidee im Spiegel von Literatur und Kunst (Theodor-Heuss-Akademie, Gummersbach)

 

Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Mendelssohns Musik für die Bühne: Opern und Theatermusik
Seelhorststraße 3, Raum 2.015 (Kurth)
dienstags, 14:15 bis 17:45 Uhr 

Interdisziplinäre Dialoge: Musik und ihre Schwesterkünste
Seelhorststraße 3, FMG (3. OG)

Montag, 16.10.2017, 14-16 Uhr

Samstag, 25.11.2017, 13-18 Uhr
Sonntag, 26.11.2017, 10-14 Uhr

Freitag, 12.01.2018, 10-13 Uhr
Samstag, 13.01.2018, 14-17 Uhr

Gender auf der Bühne - Leiden oder leiten? Frauenrollen auf und hinter der Theaterbühne
Emmichplatz, Raum E 15
Dienstag, 28.11.2017, 18:15 bis 19:45 Uhr

Zuletzt bearbeitet: 22.09.2017

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