Lehrveranstaltungen

Das fmg bietet auch im Sommersemster 2019 wieder eine Vielzahl an Lehrveranstaltungen zum Themenfeld "Musik und Gender" an, die sich an verschiedene Zielgruppen richten. Anmeldungen sind über das lms möglich. Weitere Informationen finden Sie auch im Vorlesungsverzeichnis.

Veranstaltungen im Rahmen der MGM-Gastprofessur Dr. Doris Ingrisch

Als Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessorin bietet Dr. Doris Ingrisch
von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (=mdw)
vier Lehrveranstaltungen an, in denen Studierende aller BA- und MA-Studiengänge herzlich willkommen sind.
Insbesondere die beiden ersten Seminare richten sich an Studierende künstlerischer Studiengänge.

BA/MA Seminar: Reality Check. Künstler/in werden – Künstler/in sein
Was braucht es außer Fleiß und Talent, um als Künstler/in erfolgreich zu sein? Gibt es unterschiedliche Erwartungen an Männer und Frauen? Welche Wertecluster und Stereotypen haben sich etabliert?
Das Seminar bietet Praxiswissen für das Leben, erforscht es im Gespräch mit Berufsmusiker/innen, reflektiert es wissenschaftlich und verarbeitet es künstlerisch in einer Abschlussperformance.
Blockseminar freitags: 26. April, 17. Mai, 14. Juni und 5. Juli, jeweils 15.00 bis 19.15 Uhr
Raum 2.015 (Seelhorststraße)

BA/MA-Seminar: Musikbezogene Gender Studies (Projektarbeit)
Nach einem Einblick in musikbezogene Gender Studies werden Semester-Projekte angeregt, in gemeinsamen Gesprächen entwickelt und durchgeführt. Am Ende des Seminars steht die Präsentation dieser Arbeit.
Blockseminar freitags: 26. April und 17. Mai, jeweils 9.00 bis 12.00 Uhr; 14. Juni und 5. Juli, jeweils 9.00-14.00 Uhr
Raum Sophiensalon (fmg)

MA/Promotion: Experimentelle Methodenwerkstatt - Seminar an der Schnittstelle zur künstlerischen Praxis ("Artistic Research")
Die experimentelle Methodenwerkstatt lädt dazu ein, sich mit Forschung und Forschungsprozessen aus einer Haltung heraus auseinanderzusetzen, die auch die Begegnung von Kunst und Wissenschaft nicht scheut. Wo, warum und wie kann es sinnvoll sein, sie wieder zusammenzudenken?
Ziel der Methodenwerkstatt ist es, sich dem Denken im Und, dem Tun im Sowohl-als-auch, d.h. auch einer arts based research zu nähern und eigene Erfahrungen damit zu sammeln.
Blockseminar samstags: 27. April, 18. Mai, 15. Juni, jeweils 9.30 bis 12.30 Uhr und Studientag am 6. Juli, 9.00 bis 16 Uhr
Raum 2.015 (Seelhorststraße), Studientag: Raum wird noch bekanntgegeben

BA/MA/Promotion-Seminar: frauen*klang*räume - Seminar mit inkludierter Exkursion
Anknüpfend an das Forschungsprojekt "Erschließen, Forschen, Vermitteln. Identität und Netzwerke / Mobilität und Kulturtransfer im musikbezogenen Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000" wird in diesem Semester der Frage der Identität nachgespürt. In einem ersten Schritt werden die Positionen der Gender Studies in einem Überblick zu diesem Thema beleuchtet und der Begriff selbst in Bewegung gebracht.
Eine Exkursion nach Wien an die Universität für Musik darstellende Kunst öffnet dann die Möglichkeit, sich mit dem Projekt „spiel/mach/t/raum. frauen* an der mdw 1817-2017“ auseinanderzusetzen, Einblicke in die Konzeption und den Prozess der Erstellung dieser virtuellen Plattform zu nehmen und in die Reflexion über eine mediale Präsentation zu diesem Thema einzusteigen.
Vorbereitungs-Blockseminar freitags: 26. April und 17. Mai, jeweils 13.00 bis 14.30 Uhr und Exkursion in der Eignungsprüfungswoche (ab 17. Juni)
Raum: Sophiensalon im Forschungszentrum Musik und Gender (Seelhorststraße)

Durch Mitarbeiterinnen des fmg angebotene Lehrveranstaltungen

Maren Bagge: Erschließen, Forschen, Vermitteln. Musikwissenschaftliche Genderforschung im Zeitalter der Digital Humanities
1.4. 12-14 Uhr, 4.5. 10-15 Uhr, 25.5. 10-15 Uhr (Raum: fmg)
4.-6.4. (Tagung, Klosterhotel Wöltingerode bei Goslar)
Zahlreiche Digitalisierungsprojekte (s. u.a. die kürzlich online gegangene Digital-Interaktive Mozart-Edition) in den letzten Jahren sowie die Gründung einer entsprechenden Fachgruppe innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung zeigen, dass computergestützte Methoden im Rahmen der sogenannten „Digital Humanities“ mittlerweile auch in die historische Musikwissenschaft Einzug gehalten haben. Auch das Forschungszentrum Musik und Gender der HMTMH arbeitet derzeit intensiv an einer digitalen Edition seines umfangreichen und heterogenen Quellenmaterials zum musikkulturellen Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000. Unter kulturwissenschaftlichen Forschungsperspektiven (Identität, Netzwerk, Mobilität, Kulturtransfer) wird das Archivmaterial bibliothekarisch und wissenschaftlich erschlossen. Beide Perspektiven (digitale Erschließung und kulturwissenschaftliche Erforschung) sowie deren enge Verzahnung sollen vor diesem Hintergrund im Seminar behandelt und diskutiert werden.
Wesentlicher Bestandteil und Ausgangspunkt des Seminars ist der Besuch der zu diesem Thema ausgerichteten internationalen und interdisziplinären Tagung, die vom 4. bis 6. April 2019 in der Nähe von Goslar veranstaltet wird (weitere Informationen unter: https://www.fmg.hmtm-hannover.de/de/veranstaltungen/tagung/). Neben der Teilnahme an der Tagung sind zwei weitere Blocktermine vorgesehen.

Dr. Nicole K. Strohmann: Quellen und Kontextualisierung: Arbeiten im Archiv des fmg
Termine werden noch bekannt gegeben (Raum: fmg)
Zunächst werden grundlegende Fragen der Institution Archiv diskutiert: Die Studierenden reflektieren im Vergleich mit anderen Archiven zu Gender-Themen die Rolle und Geschichte des Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) sowie allgemeine Fragen des kulturellen Gedächtnisses und der Überlieferung. Vor Ort, im fmg, erhalten Sie grundlegende Einblicke in die Arbeit eines Archivs anhand der dortigen Bestände. In Arbeitsgruppen arbeiten Sie mit originalen Quellen, mit Briefen oder Autographen aus den vergangenen Jahrhunderten, um an diesen Ihre eigenen Forschungsfragen aus Gender-Perspektive zu entwickeln, sei es im Hinblick auf Edition oder Kontextualisierung, auf biographische, Gattungs- oder andere Fragen, die sich aus den Quellen ergeben. Den Abschluss des Workshops bildet ein Präsentationsblock, in dem die erarbeiteten Ergebnisse den Mitstudierenden und Dozierenden vorgestellt werden. Sich daran anschließende Fragen an das Material, die etwa in Hausarbeiten ausgearbeitet werden, können auch hier diskutiert werden.
Die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung, Do., 11.04.2019, 14:00-16:00 Uhr ist verbindlich. Es wird erwartet, dass Sie vorbereitend zur Einführungsveranstaltung die im Vorlesungsverzeichnis genannte Literatur gelesen haben. Diese wird in der ersten Sitzung besprochen und darauf aufbauend die folgende Blockveranstaltung vorbereitet. Neugier und Freude am selbstständigen, forschenden Lernen und im Umgang mit historischen Quellenmaterial. Gute Deutschkenntnisse. Französisch ist von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Dr. Gesa zur Nieden: Migrantische und post-migrantische Popmusik in der BRD seit den 1980er Jahren
Dienstags 18-20 Uhr (Raum 2.015)

Dr. Gesa zur Nieden: Musik-Theater-Komposition im 21. Jahrhundert
Dienstags 14-18 Uhr, 14-täglich (Raum 2.020)

 

 

 

Zuletzt bearbeitet: 26.04.2019

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